Beziehungslüge

Wie Du Freiheit und Erfüllung in Deiner Beziehung findest

Erinnerst Du Dich noch an die Anfangszeit Deiner Beziehung? Sehr wahrscheinlich warst Du gut drauf, Du lachtest, Schmetterlinge flatterten im Bauch und Du sprühtest vor Leben. Doch irgendwann kam der Alltag, die Schmetterlinge hörten auf zu fliegen, Dein Lachen verblasste und die Dinge veränderten sich. Was ist passiert?

 

Die Illusion der Beziehung …

Genau genommen ist die Sache ganz einfach: Am Anfang einer Beziehung sehen wir das Potenzial und die Fähigkeiten des jeweils anderen. Durch die gefühlte Zustimmung des Partners fühlen wir uns in uns selbst bestätigt. Beide erleben einen Höhenflug.

Das gegenseitig erkannte Potenzial kann jedoch vielfach nicht gelebt werden, die rosarote Brille verschwindet und die Leere kehrt zurück.

Durch das Erkennen der (meist im Unterbewusstsein schlummernden) Fähigkeiten des Partners neigen wir dazu zu glauben, dass dieser unsere Bedürfnisse erfüllen könnte. Ja, wir erwarten es sogar, wenn auch oft auf einer unbewussten Ebene. Am Ende einer Beziehung erkennen wir, dass der jeweils andere nicht dazu in der Lage war einem das zu geben, was wir gebraucht hätten. Wir sind ent-täuscht –  die Täuschung hört auf.

Einer der größten Irrtümer ist, dass wir einen Partner brauchen, um glücklich zu sein. Dieser Irrtum führt letztlich in das „Gebrauchen“ eines anderen. Aussagen wie zum Beispiel: „Ich brauche dich, um glücklich zu sein“ oder „Ohne dich kann ich nicht leben“ zeigen lediglich Abhängigkeiten auf.

Die Wahrheit über die Liebe…

Wir dürfen erkennen, dass wir freie Wesen sind. Jeder von uns hat schon vielfach gelebt, ob hier oder in anderen Welten. Unsere Seelen haben Erfahrungen gesammelt und sammeln weiter. Wir sind großartige Wesen die irgendwann beschlossen haben, wieder auf der Erde zu inkarnieren. Wir kommen „alleine“ auf diese Welt und gehen auch wieder „alleine“. Und in der Zwischenzeit treffen wir auf andere Seelen, mit denen wir auf unbestimmte Zeit den Weg teilen. Es gibt Menschen, die begleiten uns ein Leben lang, andere wiederum nur eine gewisse Zeitspanne. Das alles ist gut. Die Erfahrungen mit diesen Menschen helfen uns zu reifen, bewusster zu werden um letztendlich uns selbst besser verstehen und erkennen zu können.

Wer dies für sich annehmen kann, kann auch die Aussage „Wahre Liebe lässt frei“ oder „Wahre Liebe bindet nicht“ besser verstehen. Und hier kommen wir zurück auf das Partnerschaftsthema. Wenn sich zwei Menschen zusammentun und der eine oder andere zu klammern beginnt, den Partner auf Biegen und Brechen festhalten will oder mit Eifersuchtsszenen aus dem Haus treibt, so hat dies nichts mit Liebe zu tun.

Vielmehr geht es hier um tiefsitzende und meist unbewusste Ängste, deren Realisierung wir keinesfalls erleben möchten. Angst vor Trennung, Angst vor Einsamkeit, Existenzängste, Angst ungeliebt zu sein, usw. usf.

Das Gesetz der Resonanz sagt immer „Ja“. Wer Angst vor Ablehnung hat, wird abgelehnt. Wer Angst vor Einsamkeit hat, wird einsam. Selbst dann, wenn er von Familie oder Freunden umgeben ist. Wer Angst vor Verlusten hat, wird verlieren … (Nähere Informationen zum Gesetz der Resonanz, siehe bitte auch: „Eigenverantwortung“)

 

Die gute Nachricht…

In unseren größten Ängsten und unseren schwierigsten Herausforderungen liegen auch unsere größten Chancen!

Die Angst, einsam, verlassen oder ungeliebt zu sein ist so alt, man könnte sagen, sie reicht bis Adam und Eva zurück. So, wie wir diese Emotionen an unsere Kinder weitervererben, haben auch wir sie schon von unseren Vorfahren vererbt bekommen. Ja genau. Emotionen sind vererbbar!

Andererseits kennen wir diese Ängste aber auch noch aus anderen Leben. Sie sind tief in unseren Zellen verankert. In diesem Leben wurden sie spätestens bei der Geburt, als wir sozusagen erneut aus dem Paradies (im Mutterleib haben wir alles, um glücklich zu sein) vertrieben wurden, reaktiviert.

Wie wächst und lernst du?

 

Finde des Pudels Kern …

Lass uns doch mal eine Hypothese aufstellen: Wenn es eine der größten Ängste der Menschheit ist, einsam, verlassen und ungeliebt zu sein und wenn die größte Chance darin liegt, uns den schwierigsten „Herausforderungen“ zu stellen, sollten wir dann nicht schön langsam damit beginnen, des Pudels Kern zu finden?

Weil wir uns von uns selbst getrennt haben, versuchen wir das „Einssein“ über das Außen zu generieren. Deshalb suchen wir nach einem Partner, der dann sogar noch die „bessere Hälfte“ sein soll. Anstrengend, oder? Zumindest für den jeweils anderen, der das a priori nicht erfüllen kann.

 

Wie findest Du des Pudels Kern?

Aus meiner Sicht sind wir hier, um zu uns selbst zurückzufinden. Um zu erkennen, dass Trennung lediglich eine Illusion ist. Nicht zuletzt deshalb ist es so wichtig, dem Partner die Freiheit zu lassen, die er braucht. Jeder von uns muss den Weg gehen, den er gehen muss. Wer, geleitet und induziert durch seine eigenen Ängste, versucht den Partner an dessen Weg zu hindern oder wer sich selbst hindern lässt, wird sein Ziel nicht erreichen.

Viele von Euch werden jetzt vielleicht aufschreien und denken: „Aber was, wenn mein Partner mich betrügt?!“. Auch hier kann ich nur sagen, dass wir niemals von anderen, sondern immer nur von uns selbst betrogen werden können.

 

Lass mich bitte erklären …

Mein Partner kann mich nur betrügen, wenn ich ihn vorher als Eigentum degradiert habe. Das ist er aber nicht und wird es auch niemals sein. (Bitte verstehe das richtig. Es geht hier nicht um einen „Freibrief“ für ständiges Fremdgehen! Das ist eine andere Sache.)

Eine wahre Partnerschaft, deren Grundlage die Liebe ist, zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner sich gegenseitig die Freiheit der Selbstentwicklung geben. Sie begegnen sich nicht aufgrund eines Pflichtgefühls oder einer Selbstverständlichkeit, sondern weil beide Partner es genießen, den anderen erfüllt zu sehen.

Wenn nun der eine Partner den drängenden Herzenswunsch verspürt, für längere Zeit in ein fremdes Land zu gehen, dann wird der andere ihn nicht daran hindern weil er weiß, dass dies für den anderen von Wichtigkeit ist. Jeder lebt dann sein Leben weiter und macht weitere Erfahrungen, die sie später wieder in die Beziehung einbringen können, wodurch diese weiter vertieft werden kann. Von außen betrachtet mögen sie während dieser Zeit getrennt sein. Das Herz jedoch fühlt die Verbundenheit. Dies ist der so wichtige Unterschied zwischen „verbunden“ (im Herzen) und „gebunden“ (= Fesseln angelegt).

Würde dieser Partner jedoch seinem Herzenswunsch nicht nachgehen und zuhause bleiben, würde er sich selbst betrügen. Tief in seinem Innersten würde er unglücklich werden, was sich im Außen durch Unzufriedenheit zeigen würde. Unbewusst würde er vielleicht sogar dem anderen Partner die „Schuld“ in die Schuhe schieben. Die Liebe und somit auch die Partnerschaft wäre gefährdet.

Wir tragen alle Sehnsüchte und Herzenswünsche in uns. Wenn wir diese nicht leben, vielleicht sogar aus der Angst heraus unseren Partner dadurch zu verletzen oder gar zu verlieren, verletzen und betrügen wir uns nur selbst.

Wenn man Menschen am Sterbebett fragt, was sie in ihrem Leben ändern würden, wenn sie nochmals die Chance dazu hätten, antworten sie sehr oft: „Ich würde es mehr wagen, dem Ruf meines Herzens zu folgen“ oder „Die größten Sünden sind Unterlassungssünden“.

Jetzt bist Du dran

Bist Du unglücklich in Deiner Beziehung? Oder bist Du einsam und sehnst Dich nach einem Partner?

Wenn Du eine Veränderung herbeiführen möchtest, kontaktiere mich.

Gemeinsam werden wir die Ursachen finden und die Lektionen identifizieren. Du wirst Deine größten Möglichkeiten erkennen, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Ich werde Dich coachen und begleiten, damit Du wieder in Deine innere Freiheit und Einheit findest.

Zeit für Neues!

Emotionale Intelligenz ist erlernbar. Hierbei spiel es keine Rolle, auf welchem Level Sie stehen!

Ich biete In-House-Trainings und Open-Trainings und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme:

Ja, ich interessiere mich für ein Gespräch hinsichtlich meiner Organisation
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