Burnout ist ansteckend! Die enormen Auswirkungen des Ripple-Effects.

Es beginnt schon  damit, dass alles im Universum aus Materie besteht. Materie wiederum besteht aus Atomen. Diese vibrieren und erzeugen Energie.

Der Mensch besteht ebenfalls aus Atomen. Das bedeutet, dass jeder von uns sein eigenes Energiefeld besitzt. Ob wir nun wollen oder nicht – dieses Energiefeld verschränkt (verbindet) sich mit den Energiefeldern der Menschen um uns herum.

Du kannst dir das ungefähr so vorstellen:

Du wirfst einen großen Stein in einen ruhigen See. Um den Eintrittspunkt des Steines bilden sich Wellen (ripples). Wirfst du nun einen zweiten Stein hinein, entstehen weitere Wellen. Sind sie nahe genug beisammen, verbinden sie sich. Hier passiert die Verschränkung (gegenseitige Beeinflussung).

Ist auch noch eine Ente in der Nähe, muss sie, je nach Größe der Wellen, Energie aufwenden, um sie auszugleichen. Somit ist auch sie involviert (verschränkt).

Stelle dir jetzt bitte mal folgendes Szenario vor:

Kurz bevor Georg heute in die Firma kam, hatte er einen heftigen Streit mit seinem Nachbarn. Seine Gedanken kreisen noch immer um diese Auseinandersetzung (erster Stein). Maria kommt nun mit der Beschwerde eines Kunden auf ihn zu. Weil er ohnehin schon genervt ist, reagiert er Maria gegenüber emotional unangemessen.

Obwohl sie vorher gut gelaunt war, hat sie jetzt die „negativen Energien“ ebenfalls übernommen. Sie fühlt sich ungerecht behandelt und nutzlos. Nun sendet auch sie negative Wellen aus, die im gesamten Raum spürbar sind (zweiter Stein).

Selbst wenn Maria ein introvertierter Mensch ist und nicht laut zu schimpfen beginnt, sendet sie ihren Frust über die Energiewellen nach außen. Ohne es bewusst zu wollen, werden nun auch die anderen Kollegen im Raum „infiziert“ (Enten). Die Leichtigkeit ist verschwunden. Es ist nur noch bedrückende Schwere zu spüren – auch als „dicke Luft“ bekannt.

Stelle dir jetzt vor du bist gut drauf und kommst ebenfalls in diesen Raum. Was glaubst du – wie lange wirst du deine gute Laune aufrechterhalten können? Wahrscheinlich nicht sehr lange – es sei denn, du bist dir dessen bewusst und kannst dich gut abgrenzen …

Ohne es zu wissen, stecken wir uns über diesen sogenannten „Ripple-Effect“ gegenseitig mit negativen Emotionen an. Je nach Typus, Dauer und Gedanken jedes einzelnen, kann dies mittel- oder langfristig zu Problemen führen.

Deshalb ist es so wichtig, dass dein Umfeld stimmt. Die meiste Zeit verbringen wir im Job. Ist das Arbeitsklima schlecht, sinkt die Motivation und die Arbeitsleistung. Gleichzeitig steigen die Krankheitsrate sowie die Fluktuation, was eine Firma ebenfalls negativ beeinflusst.

So gesehen ist nicht nur Burnout ansteckend – es beginnt bei der schlechten Laune, geht weiter über sinkende Arbeitskraft und endet … wo auch immer es dich hinführt!

Das Gute daran: Du hast das selbst in der Hand!

Hier 7 Punkte, mit denen du sofort beginnen kannst:

  1. Nimm Dinge nicht persönlich.
  2. Sei dir selbst und anderen gegenüber toleranter.
  3. Höre richtig zu und interpretiere nicht.
  4. Lerne dich selbst und andere besser verstehen.
  5. Beteilige dich nicht beim Geschwätz anderer.
  6. Lerne deine Grenzen wahren.
  7. Verändere deine Einstellung und dein Umfeld wird sich mit dir verändern!

Schon bald bist du nicht mehr von den Launen anderer abhängig. Du kannst weiterhin gut gelaunt, konzentriert und voller Motivation sein. Selbst dann, wenn andere das nicht sind.

Der Ripple-Effekt geht auch in die andere Richtung!

Das bedeutet, dass auch positive Stimmung ansteckend ist. Hast du schon mal einem Baby beim herzzerreissenden Lachen zugehört? Schier unglaublich, wie schnell fast jeder mitlachen „muss“.

Probiere oben genannten Punkte aus. Du wirst sehen, es ist die Sache wert!
Solltest Du Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, bin ich gerne für dich da.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg bei allem was Du tust und freue mich auf ein nächstes Mal.

 

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Zeit für Neues!

Emotionale Intelligenz ist erlernbar. Es spielt keine Rolle, auf welchem Level du stehst!

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