Nicht der Wind – das Segel bestimmt die Richtung!

Manchmal ist der Sturm des Lebens heftig. Manchmal ist kein Land in Sicht und manchmal glauben wir, keinen Ausweg zu finden.

Es ist aber nicht der Sturm und es sind auch nicht die sich zu überschlagen drohenden Ereignisse oder Situationen, die unser Leben bestimmen. Das Segel bestimmt, wohin die Reise geht!

Doch wer oder was ist, übersetzt auf das Leben, das Segel???

Du selbst bist das Segel! Deine Gedanken und Einstellungen bestimmen den weiteren Verlauf.

In solchen Zeiten ist oftmals die Angst unser Begleiter. Wie könnte es auch anders sein? Wir alle haben bestimmt schon schwierige Situationen erlebt. Selbst wenn wir diese in der Vergangenheit gemeistert haben (wie auch immer es ausging – wir leben noch!)  kann es sein, dass sich mit jeder weiteren Herausforderung die Angst nach oben potenziert.

Warum ist das so und welchen Nutzen habe ich davon?

In unseren Zellen sind alle Ereignisse und Gefahren aus der Vergangenheit gespeichert. Das Zell-Gedächtnis funktioniert hervorragend und vergisst absolut nichts! Versuchen wir die daraus resultierende Angst zu ignorieren, führt uns dies in einen Sturm aus Emotionen die sich, durch negatives Denken, noch weiter verstärken.

Wir blockieren uns somit selbst und verlieren den Zugang zur Lösung der Situation.

Wo liegt die Lösung?

Sie liegt darin zu erkennen, dass die Angst nicht gegen mich, sondern für mich ist!

Die Angst selbst ist eine neutrale Energie. Erst durch unsere negativen Gedanken wird sie zu einer unerträglichen Emotion, die uns, wenn wir es zulassen, blockiert und manchmal sogar „überrollt“.

Geh raus aus deiner Komfort-Zone.

Gefühle, insbesondere negative Gefühle, sind in unserer Gesellschaft nicht erwünscht, sagt man … doch wer ist „man“???

Anerkenne deinen Körper als ein Meisterwerk. Er zeigt dir, schon lange bevor die „Gefahr“ sichtbar oder greifbar wird, dass etwas nicht stimmt. Hinterfrage diese Gefühle und sei wachsam. Und genau das ist es, was Angst uns zu lehren versucht!

Beim kleinsten Anzeichen eines „mulmigen Gefühls im Bauch“: Sei wachsam!

Stelle dir selbst folgende Fragen:

Woher kommt diese Angst?

  • Habe ich so eine ähnliche Situation schon mal erlebt?
  • Wie habe ich damals reagiert? Was kann ich heute anders machen?
  • Oder erkenne ich eine akute Gefahr, einen Gegner oder Widersacher?

Ist die Intensität der Angst angemessen und/oder gerechtfertigt?

  • Sollte es eine Projektion aus der Vergangenheit sein:
    Als Kind hattest du vielleicht keine große Wahl. Du machtest, was dir damals möglich war.
    Heute bist du erwachsen und hast ganz andere Möglichkeiten. Nutze sie!
  • Mache dir bewusst, dass die Angst dich auf etwas vorbereiten möchte.
    Anerkenne sie und bleib dabei der Boss!

Was ist zu tun?

  • Stecke ich den Kopf in den Sand und hoffe, dass der Sturm von selbst vorüber geht?
  • Oder habe ich vielleicht doch Handlungsbedarf? Wenn ja – was genau ist zu tun?

Fazit

Dein Verstand ist dein Segel, der sich durch anerkannte Angst, wenn du sozusagen aus deiner Komfort-Zone herausgehst, verstärkt.
So verfügst du über einen:

  • messerscharfen Verstand,
  • bist glas-klar denkend,
  • fokussiert und
  • wachsam.

Du weißt ganz genau, was du zu tun hast:

  • Vielleicht gilt es jemandem die Grenzen aufzuzeigen?
  • Vielleicht gilt es aber auch, über deine eigenen Schatten zu springen?
  • Vielleicht brauchst du mehr Informationen, Kenntnisse oder Fähigkeiten, um dich sicher zu fühlen?
  • Vielleicht geht es aber auch um etwas ganz anderes – DU weißt es!
Setze bewusst deine Segel und navigiere dich sicher und selbstbestimmt zu deinem Ziel!

 

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Mut, Kraft und Freude bei allem, was du tust und freue mich auf ein nächstes Mal.

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